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Ich seh rot

Von Dani | Kommentare: 6 | 12. April 2018

Hallöchen Mapöchen ihr Lieben,

ich mag ja so gar keine unflexiblen Klamotten, also Klamotten, die man anzieht und der Look steht fest, man kommt da stylingtechnisch nicht wirklich weiter. Bei mir muss Alles untereinander kombinierbar sein, alles muss irgendwie durch Kleinigkeiten veränderbar sein.

Heute wollte ich eigentlich nur mal eben schnell noch Wasser beim Netto holen, aber wie Frau so ist – nebenan der Takko – nun gut gucken kann man ja mal. Also rein da. Und da hang sie – die Latzhose. Kennen wir ja alle. Verhasst, als wir noch klein waren, weil du da so schwer raus kamst und deine Blase immer voller und schwerer wurde. Öööörgs. Und dann die Muddi, die dir das Teil anzieht und auf der Stelle einen Milcheinschuss bekommt, weil du auf einmal das niedlichste Kind der Welt bist. Nun gut, das Kindheitstrauma hatte ich überstanden und dann kamen mitten in der Pupertät die 90er und das Drama fing von vorne an. Jeder hatte eine, außer ich. Dank Pupertätshormonen und kleinen; gelegentlichen/täglichen 3-4 Fressattacken hatte ich nen riesen Bratarsch und sah mehr als kacke darin aus. Genau zu diesem Zeitpunkt hätte ich doch dann aber sooooooooo gerne auch eine gehabt. Meine beste Freundin sah natürlich sensationell darin aus und mein heimlicher Schwarm auf der Schule — weiß er bis heute nicht– ja hachz war der niedlich… Niedlich, wird mit Latzhosen wohl viel assoziiert. 😉 Später als ich abgenommen hab, habe ich immer mal wieder Latzhosen probiert und ganz ehrlich, irgendwie waren die Traumata zu tief. Bis heute, als ich ja nur Wasser holen wollte 😉 Einfach mal probieren, kannste ja auch wieder weghängen und siehe da – das Latzhosentrauma ist von gestern. Ich hab mich auf der Stelle verknallt und sogar meinen Orsch mag ich darin – Mädels, die mich gut kennen, wissen was das zu bedeuten hat.

Da ich nun aber nicht nur niedlich aussehen will, versuche ich es mal ein wenig zu kombinieren und zeig euch, wie man es tragen könnte.

KÖNNTE – NICHT MUSS !!!

Als Alleerstes habe ich mir gleich mal ein Shirt dazu genäht. Mia in rot/weiß gestreift, mit grünem Bündchen. Meiner Meinung nach, passen Streifen super zu Latzhosen.

   

Meine weißen Sneaker fand ich eher fade und deswegen wurden einfach auf die Schnelle noch rote Bänder eingezogen.

  

Nun mal ein Versuch es ein wenig edler zu stylen. Blazer, Bluse, Fashionbow und Hackepumps dazu. Könnte glatt funktionieren. Ich mags.

   

Crazy und knallig brauchte ich dann auch noch im Selbstversuch. Man achte auf die Brille 😉

  

Zu guter Letzt wollte ich die einzelnen Jacken noch zu der Mia kombinieren. Ist jetzt zwar nicht mega in der Wandlung, aber ihr seht – geeeeht Alles.

   

Mein Fazit: Latzhose moag i sehr und man kann sie gut kombinieren. Ich habe wirklich nur 5-10 min. im Kleiderschrank geschaut. Wahrscheinlich wäre noch mehr drin gewesen. 😉

Und bevor jemand fragt, schreibe ich hier rein, von wo und wem alles ist.  Ich habe sämtliche Sachen selbst genäht oder gekauft und beziehe keine Vergütung für mein Posting oder stehe in irgendeiner Partnerschaft.

Gestreiftes Oberteil: Schnittmuster Mia

Latzhose: Takko

Sneaker: Adidas

Beide Blazer: Orsay

Weiße Hackepumps: C&A

Rote Schuhe: Asos

Beide Blusen: H&M

Brille: Noname

Tuch: H&M

 

 

6 Kommentare

  • Sarah Breithaupt
    13. April 2018

    Sieht echt mega toll aus 😍❤

  • Sandra alias made by S.K.
    13. April 2018

    Wo haben wir wohl einen Takko? Ich hab so ein „Ich muss eine Latzhose haben“-Gefühl. *ggg*
    Also mein Kindheitstrauma sind Cordhosen. Die musste ich anziehen, bis zur ersten Jeans hat’s gedauert. 😉

    • Daniela Weiß
      13. April 2018

      Hihi, ja Cordhosen sind hier auch lange Zeit ein Trauma gewesen, aber mittlerweile würde ich mich auch dagegen nicht mehr versperren.

  • Felderbse
    13. April 2018

    Mein Trauma waren selbstgenähte Kleider von der Mudda🙈mit Strickstrumpfhosen und braunen Schnuerschuhen! Kein Wunder, dass ich nicht so recht einen eigenen Stil entwickelt habe😀

    • Daniela Weiß
      24. April 2018

      Oh je, meine Mama hat auch mal was für mich genäht, allerdings war das an sich immer schön und ich mochte auch ihre Sachen immer sehr gern.

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